Schiedsrichter-Merkblatt Saison 2021/2022

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Book: Schiedsrichter-Merkblatt Saison 2021/2022
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Date: Friday, 1 July 2022, 7:34 AM

1. Allgemeine Hinweise, Aufgaben des SR

Allgemeine Hinweise

1.1. Einteilung von Schiedsrichtern und Schiedsrichterassistenten

Die Schiedsrichter werden von den Schiedsrichter-Ausschüssen eingeteilt. Zu Spielen, an denen ein Verein beteiligt ist, in welchem sie Mitglied sind, dürfen Schiedsrichter nicht eingeteilt werden.

1.2. Vorbereitung und Anreise des Schiedsrichters

Der/die Schiedsrichter*in (SR) soll mindestens 45 Minuten vor Spielbeginn anwesend sein, bei zweifelhaften Platzverhältnissen entsprechend früher. Es besteht die Pflicht, sich bei Verantwortlichen des Platzvereins zu melden.

Sind Spielausfälle infolge höherer Gewalt nicht auszuschließen, soll sich der SR in der Tageszeitung, im Internet unter www.fussball.de bzw. vor Antritt seiner Fahrt beim Staffelleiter *in erkundigen, ob das Spiel stattfindet.

 

1.3. Aufgaben des Schiedsrichters

Der/die Schiedsrichter*in hat vor Spielbeginn den ordnungsgemäßen Aufbau des Spielfeldes, die Beschaffenheit der Spielgeräte, die Ausrüstung der Mannschaften (einschließlich Schuhkontrolle) und die Spielberechtigungen der Spieler*innen (Spielerpass online) und die Mannschaftsaufstellung (Spielbericht) zu prüfen.

1.4. Verspätung Schiedsrichter*in

Ein zu spät kommende/r Schiedsrichter*in kann nur im Einvernehmen beider Spielführer*innen und nur bis zur Halbzeit ein bereits begonnenes Spiel übernehmen und fortsetzen. Der/die Schiedsrichter*in hat alle mit dem Spiel zusammenhängenden Vorgänge im Spielbericht zu melden. Im Unterlassungsfalle macht er sich strafbar.

1.5. Anrechenbarkeit

Anrechenbarer Schiedsrichter ist, wer während des laufenden Spieljahres (01.07. – 30.06.) mindestens 

  1. 15 Spieleinsätze (angerechnet werden Spielleitungen, Spielbeobachtungen, Spielbetreuungen von Neulingen oder Nachwuchs-Schiedsrichtern) durchgeführt hat, oder 
  2. als Schiedsrichterneuling mindestens 6 Spiele geleitet hat

und außerdem die Teilnahme an mindestens 4 Lehrabenden, als SR-Neuling an 2 Lehrabenden nachweisen kann.

1.6. Vereinswechsel eines Schiedsrichters

Jeder Schiedsrichter muss Mitglied eines dem wfv angeschlossenen Vereins sein; auf jeden Fall muss er Mitglied des Vereins sein, für welchen er für das jeweilige Spieljahr gezählt werden soll. 

Will ein Schiedsrichter den Verein wechseln, hat er dies dem für den abgebenden Verein zuständigen Schiedsrichter-Gruppenobmann schriftlich anzuzeigen. Der Schiedsrichter hat sich vorher bei seinem bisherigen Verein ordnungsgemäß abzumelden. Die Abmeldung ist dem Schiedsrichter-Gruppenobmann gegenüber nachzuweisen durch Vorlage einer Durchschrift seiner Abmeldung unter Beifügung des Einschreibebelegs oder durch Vorlage einer Bestätigung seines bisherigen Vereins, dass er sich abgemeldet hat. 

Ein Schiedsrichter kann für das jeweilige Spieljahr nur für den Verein gezählt werden, für den er am 1. Juli gemeldet war.

2. Spielbericht, Spielerpass, Teilnahmeberechtigung

Spielbericht Online

Vor jedem Pflicht- oder Freundschaftsspiel sind die Mannschaftsaufstellungen durch beide Vereine in das DFBnet (Spielbericht) einzugeben. Ebenso sind der/die Trainer*in, ein Mannschaftsverantwortliche(r), die beiden Ordner*innen und der/die Gastordner*in (nur bei Verbands-/Verbandspokalspielen) zu benennen (Pflichtangaben). Der Auswechseltorwart ist im Spielbericht unter "T" aufzuführen, der/die Spielführer*in unter „K“. Spieler*innen, die nicht auf der Spielberechtigungsliste stehen, können unter der entsprechenden Rubrik mit den geforderten Angaben (Rü.-Nr., Name, Vorname, Geb.-Datum) erfasst werden. 

Der Spielbericht ist 45 Minuten vor Spielbeginn von beiden Vereinen freizugeben. 

Dem/der Schiedsrichter*in ist es nicht erlaubt, ein Spiel anzupfeifen, bevor die Freigabe der beiden Vereine erfolgt ist. Bei Ausfall des Spielbericht oder fehlender Eingabe/ Freigabe eines oder beider Vereine haben diese ein Spielberichtsformular in Papierform auszufüllen. Im Falle der Verwendung des Papierspielberichts sind neben den Vor- und Nachnamen der Spieler*innen in allen Spielen die Geburtsdaten zu vermerken. Mangelhaft ausgefüllte Spielberichte sind zu melden und die Ergänzungen, Korrekturen, etc. vom SR nachzutragen. 

Im Spielbericht sind die vorgesehenen Auswechselspieler*innen aufzuführen (Herren, Frauen, Senioren, A–E-Junior*innen). Im Aktiven-Spielbetrieb und bei den A- bis E-Junioren*innen können nur die Spieler zum Einsatz kommen, die vor Spielbeginn auf dem Spielbericht aufgeführt sind. Die Auswechselspieler*innen nehmen an der Passkontrolle teil; sie gehören zur Mannschaft und unterliegen der Machtbefugnis des Schiedsrichters. Sämtliche auf dem Spielbericht aufgeführten Spieler unterliegen der Entscheidungsgewalt des Schiedsrichters. Änderungen (zusätzliche, neue Spieler*innen nach Freigabe des Spielberichts, andere Startformation, …) in der Mannschaftsaufstellung, die sich nach der Freigabe durch die Vereine ergeben haben, sind dem/der Schiedsrichter*in rechtzeitig vor Spielbeginn zu melden. Diese können nur noch durch den/die Schiedsrichter*in – nach Spielende – im Spielbericht abgeändert werden. Der/die Schiedsrichter*in informiert die andere Mannschaft. 

Der/die Schiedsrichter*in hat den Spielbericht unmittelbar nach Spielende zu bearbeiten. Ausgefüllt werden müssen die Rubriken: 

  • Mannschaften (Änderungen Mannschaftsaufstellung, Mannschaftsverantwortliche, Ordner*innen,…), 
  • Spielverlauf (Beginn, Ende des Spiels, Spielergebnis, Fahrtkosten, Aufwandsentschädigung, Spielen ohne Spielberechtigung, Auswechslungen, persönliche Strafen mit Begründung und Spielminute) 
  • Vorkommnisse („Gewalt“, …). 

Der Spielbericht ist von dem/der Schiedsrichter*in innerhalb 60 min. nach Spielende freizugeben. 

Sonderberichte (s. auch Meldeformular Felderweis, Seite 22 dieses SR-Merkblatts) können in Ausnahmefällen nach Freigabe noch bis am Tag nach dem Spiel unter dem Reiter „Dokumente“ hochgeladen werden. 

Falls in begründeten Ausnahmefällen (Verletzung des SR, Spielabbruch, …) der Spielbericht nicht unmittelbar nach Spielende vor Ort bearbeitet und innerhalb von 60 min. nach Spielende freigegeben werden kann, ist der Heimverein darüber zu informieren (Spielergebnismeldung dann durch Heimverein). Der SR hat dies im Bericht mit entsprechender Begründung zu vermerken. Im Unterlassungsfall macht er sich strafbar

Ein Papierspielbericht ist spätestens am Tage nach dem Spiel an die spielleitende Stelle einzusenden.

Spielerpass Online

Im Verbandsgebiet des wfv wird im gesamten Verbandsspielbetrieb (Herren, Frauen, Senioren, A-E-Junioren*innen) flächendeckend der Spielerpass Online eingesetzt. 

Ablauf vor dem Spiel:

Der/die Schiedsrichter*in überprüft die Spielberechtigungen der Spieler*innen (auch Auswechselspieler*innen) im DFBnet anhand Spielerpass online. 

Hierbei ist zu prüfen, ob das Lichtbild jedes/jeder Spieler*in 

  1. ordnungsgemäß hochgeladen, 
  2. zeitgemäß ist und Spieler klar zu identifizieren ist

Fehlt der Spielerpass Online oder ist dieser unvollständig (z.B. fehlendes Passfoto), kann der Verein eine in ausreichend guter Qualität ausgedruckte Spielberechtigungsliste mit Lichtbildern, auf der die Spieler klar und eindeutig zu identifizieren sind oder einen amtlichen Lichtbildausweis vorlegen. 

Der/die Schiedsrichter*in führt grundsätzlich keine Identitätsprüfung („Gesichtskontrolle“) durch. In begründeten Verdachtsfällen kann eine Identitätsfeststellung (einschl. Ausweiskontrolle) durchgeführt werden.

Der/die Schiedsrichter*in ist nicht berechtigt, einem Spieler die Teilnahme am Spiel zu verwehren.

Zweitspielrecht 

Bei einem Zweitspielrecht muss der Vereinsstempel des (wfv-) Stammvereins angebracht sein. Bei Ablauf des Zweitspielrechts hat der/die Spieler*in (wieder bzw. nur noch) Spielrecht für seinen Stammverein.

Vertragsspieler*innen 

Endet der Vertrag eines Vertragsspielers, hat der/die Spieler*in kein Spielrecht mehr, auch nicht für seinen Stammverein!



Meldung zum Nachweis der Spielberechtigung, Teilnahmeberechtigung

Der/die Schiedsrichter*in meldet – wie bisher – Vorname, Name, Geburtsdatum, Verein sowie die Art des Ausweises im Spielbericht unter dem Reiter „Spielverlauf“ im Freitextfeld „Bemerkungen“. 

Beispiel für die Meldung: „Für den Spieler Hans Maier, geboren 15. September 1989, TSV A-Dorf, Nummer 3, war kein Lichtbild hochgeladen. Der Spieler hat sich mit dem ……… ausgewiesen“ (hier genau angeben, welche Art des Ausweises vorgelegt wurde, z. B. Personalausweis, Reisepass, Führerschein usw.). 

Der/die Schiedsrichter*in macht zu der Teilnahmeberechtigung keine Aussage. Dem Spieler darf die Teilnahme am Spiel nicht verweigert werden.

Teilnahmeberechtigung

In Ausnahmefällen kann das fehlende Lichtbild im Spielerpass Online, die ausgedruckte Spielberechtigungsliste mit Lichtbildern, auf der die Spieler klar und eindeutig zu identifizieren sind oder der Lichtbildausweis bis unmittelbar nach Spielende hochgeladen oder beigebracht und unaufgefordert dem Schiedsrichter vorgezeigt werden. 

Spieler*innen, die für Freundschaftsspiele freigegeben sind, können ohne besondere Genehmigung bei allen Freundschaftsspielen, Turnieren, Spielen der Reserven sowie allen Hallen -/ Futsalspielen oder Turnieren (ausgenommen Meisterschaften), eingesetzt werden. 

Für Pokalspiele im Aktiven Bereich (Herren, Frauen) ist das Pflichtspielrecht notwendig! 

Die für einen an einer Spielgemeinschaft (Aktiv und Jugend) beteiligten Verein ausgestellte Spielberechtigung wird nicht auf die Spielgemeinschaft umgeschrieben. Spielberechtigt sind alle Spieler, die für einen der beteiligten Vereine Spielerlaubnis besitzen.

Einsatz von Jugendlichen

A-Junioren (älterer und jüngerer Jahrgang), die das 18. Lebensjahr vollendet haben, sind für alle Herrenmannschaften ihres Vereins teilnahmeberechtigt. A-Junioren des älteren Jahrgangs, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, kann eine Spielgenehmigung für alle Herrenmannschaften ihres Vereins erteilt werden.

B-Juniorinnen des älteren Jahrgangs kann eine Spielberechtigung für alle Frauenmannschaften ihres Vereins erteilt werden. 

Für A-Junioren und B-Juniorinnen des jüngeren Jahrgangs kann in Einzelfällen eine Spielerlaubnis für eine Aktiven-Mannschaft erteilt werden.

Spielführer

Jede Mannschaft hat einen Spielführer zu benennen. Der Spielführer muss zu seiner Kennzeichnung an einem Oberarm eine Armbinde tragen. Scheidet der Spielführer während des Spiels aus irgendeinem Grund aus, ist ein Ersatzmann zu benennen. Der Spielführer ist im Spielbericht unter „C“ einzutragen 

Die Spielführer veranlassen, dass beide Mannschaften vor Spielbeginn zusammen mit dem Schiedsrichter auf das Spielfeld einlaufen. 

Der Spielführer hat den SR zu unterstützen. Er ist berechtigt, den SR auf Wünsche und Beschwerden der Mannschaft sowie auf regelwidrige Vorgänge, die seiner Aufmerksamkeit entgangen sind, hinzuweisen. Der Spielführer hat dem SR, auch nach Beendigung des Spiels, zu Auskünften zur Verfügung zu stehen.

Teilnahme am Strafstoßschießen

Beim Strafstoßschießen sind nur Spieler zugelassen, die bei Schlusspfiff zum Spiel gehören. Nicht im Spiel befindliche Auswechselspieler und Spieler, deren Zeitstrafe noch nicht abgelaufen ist, gehören nicht zum Spiel. (Ausnahme: Turniere). Ist das Auswechselkontingent einer Mannschaft noch nicht erschöpft, ist der Torwart-Austausch möglich.

2.1. Spielbericht Online

Vor jedem Pflicht- oder Freundschaftsspiel sind die Mannschaftsaufstellungen durch beide Vereine in das DFBnet (Spielbericht) einzugeben. Ebenso sind der/die Trainer*in, ein Mannschaftsverantwortliche(r), die beiden Ordner*innen und der/die Gastordner*in (nur bei Verbands-/Verbandspokalspielen) zu benennen (Pflichtangaben). Der Auswechseltorwart ist im Spielbericht unter "T" aufzuführen, der/die Spielführer*in unter „K“. Spieler*innen, die nicht auf der Spielberechtigungsliste stehen, können unter der entsprechenden Rubrik mit den geforderten Angaben (Rü.-Nr., Name, Vorname, Geb.-Datum) erfasst werden. 

Der Spielbericht ist 45 Minuten vor Spielbeginn von beiden Vereinen freizugeben. 

Dem/der Schiedsrichter*in ist es nicht erlaubt, ein Spiel anzupfeifen, bevor die Freigabe der beiden Vereine erfolgt ist. Bei Ausfall des Spielbericht oder fehlender Eingabe/ Freigabe eines oder beider Vereine haben diese ein Spielberichtsformular in Papierform auszufüllen. Im Falle der Verwendung des Papierspielberichts sind neben den Vor- und Nachnamen der Spieler*innen in allen Spielen die Geburtsdaten zu vermerken. Mangelhaft ausgefüllte Spielberichte sind zu melden und die Ergänzungen, Korrekturen, etc. vom SR nachzutragen. 

Im Spielbericht sind die vorgesehenen Auswechselspieler*innen aufzuführen (Herren, Frauen, Senioren, A–E-Junior*innen). Im Aktiven-Spielbetrieb und bei den A- bis E-Junioren*innen können nur die Spieler zum Einsatz kommen, die vor Spielbeginn auf dem Spielbericht aufgeführt sind. Die Auswechselspieler*innen nehmen an der Passkontrolle teil; sie gehören zur Mannschaft und unterliegen der Machtbefugnis des Schiedsrichters. Sämtliche auf dem Spielbericht aufgeführten Spieler unterliegen der Entscheidungsgewalt des Schiedsrichters. Änderungen (zusätzliche, neue Spieler*innen nach Freigabe des Spielberichts, andere Startformation, …) in der Mannschaftsaufstellung, die sich nach der Freigabe durch die Vereine ergeben haben, sind dem/der Schiedsrichter*in rechtzeitig vor Spielbeginn zu melden. Diese können nur noch durch den/die Schiedsrichter*in – nach Spielende – im Spielbericht abgeändert werden. Der/die Schiedsrichter*in informiert die andere Mannschaft. 

Der/die Schiedsrichter*in hat den Spielbericht unmittelbar nach Spielende zu bearbeiten. Ausgefüllt werden müssen die Rubriken: 

  • Mannschaften (Änderungen Mannschaftsaufstellung, Mannschaftsverantwortliche, Ordner*innen,…), 
  • Spielverlauf (Beginn, Ende des Spiels, Spielergebnis, Fahrtkosten, Aufwandsentschädigung, Spielen ohne Spielberechtigung, Auswechslungen, persönliche Strafen mit Begründung und Spielminute) 
  • Vorkommnisse („Gewalt“, …). 

Der Spielbericht ist von dem/der Schiedsrichter*in innerhalb 60 min. nach Spielende freizugeben. 

Sonderberichte (s. auch Meldeformular Felderweis, Seite 22 dieses SR-Merkblatts) können in Ausnahmefällen nach Freigabe noch bis am Tag nach dem Spiel unter dem Reiter „Dokumente“ hochgeladen werden. 

Falls in begründeten Ausnahmefällen (Verletzung des SR, Spielabbruch, …) der Spielbericht nicht unmittelbar nach Spielende vor Ort bearbeitet und innerhalb von 60 min. nach Spielende freigegeben werden kann, ist der Heimverein darüber zu informieren (Spielergebnismeldung dann durch Heimverein). Der SR hat dies im Bericht mit entsprechender Begründung zu vermerken. Im Unterlassungsfall macht er sich strafbar. 

Ein Papierspielbericht ist spätestens am Tage nach dem Spiel an die spielleitende Stelle einzusenden.

2.2. Spielerpass Online

Im Verbandsgebiet des wfv wird im gesamten Verbandsspielbetrieb (Herren, Frauen, Senioren, A-E-Junioren*innen) flächendeckend der Spielerpass Online eingesetzt. 

Ablauf vor dem Spiel:

Der/die Schiedsrichter*in überprüft die Spielberechtigungen der Spieler*innen (auch Auswechselspieler*innen) im DFBnet anhand Spielerpass online. 

Hierbei ist zu prüfen, ob das Lichtbild jedes/jeder Spieler*in 

  1. ordnungsgemäß hochgeladen, 
  2. zeitgemäß ist und Spieler klar zu identifizieren ist. 

Fehlt der Spielerpass Online oder ist dieser unvollständig (z.B. fehlendes Passfoto), kann der Verein eine in ausreichend guter Qualität ausgedruckte Spielberechtigungsliste mit Lichtbildern, auf der die Spieler klar und eindeutig zu identifizieren sind oder einen amtlichen Lichtbildausweis vorlegen. 

Der/die Schiedsrichter*in führt grundsätzlich keine Identitätsprüfung („Gesichtskontrolle“) durch. In begründeten Verdachtsfällen kann eine Identitätsfeststellung (einschl. Ausweiskontrolle) durchgeführt werden.

Der/die Schiedsrichter*in ist nicht berechtigt, einem Spieler die Teilnahme am Spiel zu verwehren.

2.3. Zweitspielrecht

Bei einem Zweitspielrecht muss der Vereinsstempel des (wfv-) Stammvereins angebracht sein. Bei Ablauf des Zweitspielrechts hat der/die Spieler*in (wieder bzw. nur noch) Spielrecht für seinen Stammverein.

2.4. Vertragsspieler*innen

Endet der Vertrag eines Vertragsspielers, hat der/die Spieler*in kein Spielrecht mehr, auch nicht für seinen Stammverein!


Meldung zum Nachweis der Spielberechtigung, Teilnahmeberechtigung

Der/die Schiedsrichter*in meldet – wie bisher – Vorname, Name, Geburtsdatum, Verein sowie die Art des Ausweises im Spielbericht unter dem Reiter „Spielverlauf“ im Freitextfeld „Bemerkungen“. 

Beispiel für die Meldung: „Für den Spieler Hans Maier, geboren 15. September 1989, TSV A-Dorf, Nummer 3, war kein Lichtbild hochgeladen. Der Spieler hat sich mit dem ……… ausgewiesen“ (hier genau angeben, welche Art des Ausweises vorgelegt wurde, z. B. Personalausweis, Reisepass, Führerschein usw.). 

Der/die Schiedsrichter*in macht zu der Teilnahmeberechtigung keine Aussage. Dem Spieler darf die Teilnahme am Spiel nicht verweigert werden.

2.5. Teilnahmeberechtigung

In Ausnahmefällen kann das fehlende Lichtbild im Spielerpass Online, die ausgedruckte Spielberechtigungsliste mit Lichtbildern, auf der die Spieler klar und eindeutig zu identifizieren sind oder der Lichtbildausweis bis unmittelbar nach Spielende hochgeladen oder beigebracht und unaufgefordert dem Schiedsrichter vorgezeigt werden. 

Spieler*innen, die für Freundschaftsspiele freigegeben sind, können ohne besondere Genehmigung bei allen Freundschaftsspielen, Turnieren, Spielen der Reserven sowie allen Hallen -/ Futsalspielen oder Turnieren (ausgenommen Meisterschaften), eingesetzt werden. 

Für Pokalspiele im Aktiven Bereich (Herren, Frauen) ist das Pflichtspielrecht notwendig! 

Die für einen an einer Spielgemeinschaft (Aktiv und Jugend) beteiligten Verein ausgestellte Spielberechtigung wird nicht auf die Spielgemeinschaft umgeschrieben. Spielberechtigt sind alle Spieler, die für einen der beteiligten Vereine Spielerlaubnis besitzen.

2.6. Einsatz von Jugendlichen

A-Junioren (älterer und jüngerer Jahrgang), die das 18. Lebensjahr vollendet haben, sind für alle Herrenmannschaften ihres Vereins teilnahmeberechtigt. A-Junioren des älteren Jahrgangs, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, kann eine Spielgenehmigung für alle Herrenmannschaften ihres Vereins erteilt werden.

B-Juniorinnen des älteren Jahrgangs kann eine Spielberechtigung für alle Frauenmannschaften ihres Vereins erteilt werden. 

Für A-Junioren und B-Juniorinnen des jüngeren Jahrgangs kann in Einzelfällen eine Spielerlaubnis für eine Aktiven-Mannschaft erteilt werden.

2.7. Teilnahme am Strafstoßschießen

Beim Strafstoßschießen sind nur Spieler zugelassen, die bei Schlusspfiff zum Spiel gehören. Nicht im Spiel befindliche Auswechselspieler und Spieler, deren Zeitstrafe noch nicht abgelaufen ist, gehören nicht zum Spiel. (Ausnahme: Turniere). Ist das Auswechselkontingent einer Mannschaft noch nicht erschöpft, ist der Torwart-Austausch möglich.

2.8. Spielführer

Jede Mannschaft hat einen Spielführer zu benennen. Der Spielführer muss zu seiner Kennzeichnung an einem Oberarm eine Armbinde tragen. Scheidet der Spielführer während des Spiels aus irgendeinem Grund aus, ist ein Ersatzmann zu benennen. Der Spielführer ist im Spielbericht unter „C“ einzutragen 

Die Spielführer veranlassen, dass beide Mannschaften vor Spielbeginn zusammen mit dem Schiedsrichter auf das Spielfeld einlaufen. 

Der Spielführer hat den SR zu unterstützen. Er ist berechtigt, den SR auf Wünsche und Beschwerden der Mannschaft sowie auf regelwidrige Vorgänge, die seiner Aufmerksamkeit entgangen sind, hinzuweisen. Der Spielführer hat dem SR, auch nach Beendigung des Spiels, zu Auskünften zur Verfügung zu stehen.

3. Spielkleidung, Rückennummern, Werbung

Die Vereine sind verpflichtet, sich rechtzeitig über die von dem jeweiligen Gegner benützte Spielkleidung zu informieren und bei gleicher oder ähnlicher Kleidung eine Einigung herbeizuführen. Im Falle der Nichteinigung ist der Platzverein zum Wechsel der Spielkleidung verpflichtet (Ausnahme Landesliga bis Oberliga, hier wechselt der Gastverein). Jeder Torwart hat sich in der Farbe der Sportkleidung (besonders Stutzen) von den anderen Spielern und vom Schiedsrichter zu unterscheiden. Den Torhütern ist das Tragen von Torhütermützen erlaubt. Unterziehhemden müssen der Ärmelfarbe der Trikots entsprechen und müssen innerhalb einer Mannschaft von einheitlicher Farbe sein. Sollten vorhandene Mängel trotz Aufforderung des SR nicht beseitigt werden, erfolgt eine Meldung durch den SR. 

Die Vereine müssen bei allen in Konkurrenz spielenden Mannschaften (Herren, Frauen, Senioren) die Trikots ihrer Spieler einheitlich mit Rückennummern versehen. Die Rückennummern müssen sich in der Farbe von der Spielkleidung deutlich abheben. Die Nummerierung soll in der üblichen Form von 1 – 11 erfolgen, Auswechselspieler mit den Nummern 12 – 17 versehen werden. Der Auswechseltorwart ist im Spielbericht unter TW aufzuführen. Eine Durchnummerierung der Trikotnummern ist nur dann zulässig, wenn sie durchgehend erfolgt und sämtliche Nummern von 1 bis zur höchsten Nummer vergeben sind (max. zweistellig). Eine Meldung ist nicht erforderlich. Die im Spielbericht angegebene Rückennummer muss in jedem Fall mit der Rückennummer auf der Spielkleidung übereinstimmen. 

Die Spielkleidung der Spieler darf nur das Vereinsabzeichen (Hemd 100 cm², Hose 50 cm², Stutzen 25 cm²), auf der Rückseite den Vereinsnamen (7,5 – 10 cm), die Nummer (25 – 35 cm) sowie den Namen des Spielers (7,5 – 10 cm) tragen.

Werbegenehmigungskarten müssen nicht mehr vorgelegt werden. Der Werbepartner ist weiterhin von den Vereinen im Spielbericht Online anzugeben. Die Werbung darf nicht gegen die allgemein im Sport gültigen Grundsätze von Ethik und Moral verstoßen. Die Werbung für Tabakwaren und ihre Hersteller ist unzulässig.

Die Werbung für starke – bei Jugendmannschaften für jegliche - Alkoholika ist unzulässig. Werbung für öffentliches Glücksspiel ist unzulässig, soweit nicht eine behördliche Erlaubnis vorliegt. Werbung für politische Gruppierungen und mit politischen Aussagen wird nicht gestattet. 

Der SR hat nur in Fällen der Verletzung der Allgemeinverbindlichen Vorschriften über die Beschaffenheit und Ausgestaltung der Spielkleidung eine Meldung zu schreiben.

4. Spielfelder und Bespielbarkeit

Hinweise zu den Spielfeldern und der Bespielbarkeit in den Unterkapiteln

4.1. Spielfelder

Ein Verein kann für die Austragung der Heimspiele seiner Mannschaften die vom wfv zugelassenen und auf dem Meldebogen gemeldeten Spielfelder benutzen. 

Die zur Austragung bestimmten Plätze sind nach den Fußballregeln (bei Kunstrasen-Spielfeldern sind zusätzliche Markierungen möglich) zu zeichnen und nebst den erforderlichen Gerätschaften in nutzungsfähigen Zustand zu setzen. Die Verwendung der Samy-Spielfeldmarkierung ist dort zulässig, wo (vornehmlich Außen-) Linien, abweichend von der üblichen Zeichnung des Normalspielfeldes notwendig sind. Verkleinerte Spielfelder (Kompakt-, Klein- und Minispielfeld) können durch Linien, unterbrochene Linien, Hütchen oder Markierungsband/-teller abgegrenzt werden. Abweichungen von +/– 5 m bei den Torlinien und Seitenlinien sind beim Kompakt- und Kleinspielfeld nicht zu beanstanden. 

Die Tore müssen fest verankert bzw. gegen Umkippen gesichert sein, sonst kein Spielbeginn. Jedes Tor ist während des Spiels nach der Rückseite hin im Umkreis von 5,50 m von jeglichen Sportplatzbesuchern freizuhalten. Zwischen Spielfeldrand und Zuschauerplätzen muss ein angemessener Sicherheitsabstand eingehalten werden. In unmittelbarer Nähe des Spielfeldes dürfen sich keine Gegenstände befinden, an denen sich die Beteiligten verletzen können. 

Bei einer nicht ordnungsgemäßen Platzherrichtung hat der Schiedsrichter den Platzverein auf Mängel hinzuweisen. Falls der Verein nicht bereit ist, diese Mängel abzustellen, ist im Spielbericht zu vermerken, dass der Verein trotz Aufforderung die Beanstandungen nicht behoben hat.

Normalspielfeld

Spielfelder Norweger-Modell (Flexmodell)

Gespielt wird in der Regel auf dem ‚verkürzten‘ Normalspielfeld (Länge des Spielfeldes: Torraumlinie (5,50 m) bis zur gegenüberliegenden Torraumlinie, Breite des Spielfeldes: Seitenlinien des Normalspielfeldes). Alternativ (auch abhängig von der Größe des Normalspielfeldes) kann auf dem Normalspielfeld gespielt werden oder im Ausnahmefall von Strafraumlinie zu Strafraumlinie. Spielfeldaufbau für Mannschaften im Norwegerspielbetrieb:

  • mit zwei beweglichen Toren, von Torraumlinie zu Torraumlinie
  • mit einem beweglichen Tor, von Torauslinie zur gegenüberliegenden Strafraumlinie.

Die Spielfeldbegrenzungen bzw. Tor- und Strafraummarkierungen können durch Linien, unterbrochene Linien, Hütchen oder Markierungsteller/-band gemacht werden (rote Punkte: Mindestkennzeichnung).  Abweichungen von den Spielfeldmaßen (70m x 55m) von +/- 5m bei den Tor- und Seitenlinien sind zulässig.



Kompaktspielfelder

Die Spielfeldbegrenzungen bzw. Tor- und Strafraummarkierungen können durch Linien, unterbrochene Linien, Hütchen oder Markierungsteller/-band gemacht werden (rote Punkte: Mindestkennzeichnung).  Abweichungen von den Spielfeldmaßen (70m x 55m) von +/- 5m bei den Tor- und Seitenlinien sind zulässig.





Kleinspielfelder
Die Spielfeldbegrenzungen bzw. Tor- und Strafraummarkierungen können durch Linien, unterbrochene Linien, Hütchen oder Markierungsteller/-band gemacht werden (rote Punkte: Mindestkennzeichnung). Abweichungen von den Spielfeldmaßen (70m x 55m) von +/- 5m bei den Tor- und Seitenlinien sind zulässig.




4.2. Beurteilung der Bespielbarkeit


Bei der Entscheidung über die Bespielbarkeit von Spielfeldern soll der Schiedsrichter folgende Gesichtspunkte beachten: 

  1. Rücksichtnahme auf die Gesundheit der Spieler. 
  2. Der Ball muss kontrolliert gespielt werden können. 
  3. Verhinderung einer nicht unerheblichen Schädigung des Spielfeldes. 

Bei der Prüfung der Bespielbarkeit eines Spielfeldes ist immer viel Sorgfalt zu entwickeln. Insbesondere hat der Schiedsrichter 

  • die besonders gefährdeten Stellen (Mittelfeld, Strafräume, Torräume) sorgfältig zu prüfen. 
  • die Meinung von Vertretern des gastgebenden Vereins und gegebenenfalls eines anwesenden Vertreters der Gemeinde, die mit den Eigenheiten der Sportstätte vertraut sind, einzuholen. 

Wird ein Spielfeld vom Eigentümer gesperrt, obwohl es der Schiedsrichter für bespielbar hält, hat der Schiedsrichter das Begehen des Spielfeldes und spieltypische Bewegungen (Sprints, Stopps, Sprünge) mit Fußballschuhen vorzunehmen; auch in allen sonstigen zweifelhaften Fällen empfiehlt sich dies. 

Kommt der Schiedsrichter nach sorgfältiger Prüfung zum Ergebnis, dass keine oder nur eine unerhebliche Schädigung des Spielfeldes bei Durchführung des Spiels zu erwarten ist, soll er auf „bespielbar“ erkennen. Sind nach Ansicht des Schiedsrichters erhebliche Schäden nicht auszuschließen, soll sein Urteil „unbespielbar“ lauten. Kann der Schiedsrichter nicht eindeutig feststellen, inwieweit eine Schädigung des Spielfeldes zu erwarten ist, sollte auf die Austragung des Spiels – mit Rücksicht auf die hohen Kosten bei Instandsetzung – verzichtet werden. 

Hält der Schiedsrichter ein Spielfeld für bespielbar, der Eigentümer der Sportstätte verhindert aber die Durchführung der Begegnung dadurch, dass er den Platz sperrt, ist der Schiedsrichter verpflichtet, im Spielbericht detailliert zu schildern, wie er die Prüfung des Spielfeldes vornahm, inwieweit er Auskünfte über die Eigenschaften des Spielfeldes einholte und wie sich die Beschaffenheit des Spielfeldes bei spieltypischen Bewegungen darstellte. 

Auch wenn der Schiedsrichter ein Spielfeld für unbespielbar hält, soll er im Spielbericht die Gründe angeben, die ihn zu dieser Entscheidung veranlasst haben. Hat ein Verein mehrere Plätze, so sind alle Plätze (auch die gesperrten) entsprechend zu prüfen. Sofern ein Verein mit mehreren Mannschaften in Konkurrenz (Herren und Frauen) am selben Tag Heimspiele auszutragen hat, das Spielfeld jedoch nur ein Spiel verträgt, findet das zeitlich frühere Spiel statt. Bei zeitgleich angesetzten Spielen hat die höherklassige Mannschaft Vorrecht.

4.3. Beleuchtungsanlagen

Soweit Beleuchtungsanlagen vorhanden sind, kann der Schiedsrichter bei Verschlechterung der Lichtverhältnisse während eines Spiels dieses fortführen, sofern durch das Einschalten die Lichtverhältnisse verbessert werden können. Die Entscheidung darüber, ob die Beleuchtungsanlage ausreicht, um ein Spiel zu Ende zu führen, trifft allein der Schiedsrichter. Ein Platzwechsel während des Spiels ist in diesem Fall nur mit Einverständnis des Schiedsrichters und beider Spielführer möglich (Herren, Frauen).

4.4. Technische Zone

Technische Zone (für alle Spiele der Frauen, Herren und A- bis D-Junioren/ innen)

Die Technische Zone kann sich auf den verschiedenen Fußballplätzen beispielsweise in der Größe oder in ihrem Standort voneinander unterscheiden. Jeder Verein kann die Markierung der Zone nach seinen Möglichkeiten und Erfordernissen selbst festlegen. 

  1. Die Technische Zone erstreckt sich in einem Abstand von ca. 10 Metern zur Mittellinie über ca. 6 Meter und reicht in der Regel bis einen Meter an die Seitenlinie heran. Im Idealfall ist die Zone mit Begrenzungslinien zu markieren (Abbildung 1).
  2. Die Technische Zone kann jederzeit mit anderen Hilfsmitteln wie Absperrhütchen oder Markierungskegel gekennzeichnet werden (Abbildung 2). 
  3. Falls zwischen einer eventuellen Spielfeldumrandung und der Seitenlinie nicht genügend Platz ist, endet die Technische Zone vorne an der Seitenlinie. In diesem Fall werden nur die Begrenzungslinien an den Seiten markiert (Abbildung 3). 

Die Technischen Zonen können auf derselben oder auch gegenüberliegenden Spielfeldseite eingerichtet werden.

Beispiele für die Einrichtung der Technischen Zone

4.5. Teamoffizielle

In der Technischen Zone dürfen sich die auf dem Spielbericht aufgeführten Auswechselspieler sowie weitere acht Teamoffizielle aufhalten. Teamoffizielle sind alle im Spielbericht online eingetragenen Personen. 

Zu jeder Zeit ist es einer Person oder mehreren Personen erlaubt, taktische Anweisungen innerhalb der Technischen Zone zu geben. 

Der Trainer und die übrigen Betreuer dürfen die Technische Zone nur in Ausnahmefällen verlassen, z.B. wenn der Schiedsrichter ihnen gestattet, einen verletzten Spieler auf oder neben dem Spielfeld zu behandeln oder bei Auswechselvorgängen. 

4.6. Maßnahmen des Schiedsrichters

Wird trotz Aufforderung des Schiedsrichters keine Technische Zone markiert, hat er diesen Mangel im Spielbericht zu melden. 

Der Trainer und alle übrigen Personen, die sich in der Technischen Zone aufhalten, müssen sich jederzeit verantwortungsbewusst verhalten. 

Der Schiedsrichter hat Maßnahmen gegen Teamoffizielle zu ergreifen, die sich nicht verantwortungsbewusst verhalten. Er kann sie bei unsportlichem Betragen je nach Schwere des Vergehens ermahnen, verwarnen (Gelbe Karte) oder aus der Technischen Zone und dem Innenraum verweisen (Gelb/Rote Karte bzw. Rote Karte). Kann der Täter in der Technischen Zone nicht identifiziert werden, wird die Disziplinarmaßnahme gegen den ranghöchsten Trainer ausgesprochen. 

Die Disziplinarstrafen sind unter dem Reiter „Strafen für Teamoffizielle“ einzugeben. Bei Roter Karte hat der Schiedsrichter eine Meldung mit dem Formular „Sonderbericht zum Feldverweis nach Roter Karte“ zu verfassen.

4.7. Verhalten bei Gewitter

Voraussetzung zur Vermeidung von Blitzunfällen ist die richtige Einschätzung der Wetterlage. Herannahende Gewitter erkennt man an aufsteigenden Haufenwolken, Schwüle mit aufkommendem Wind, Donner und Wetterleuchten. 

Die Entfernung eines Gewitters lässt sich grob abschätzen: die Sekunden zwischen Blitz und Donner durch 3 geteilt ergeben die Entfernung in km. Richtiges Verhalten zur Vermeidung von Blitzunfällen: 

Bei Wahrnehmung von Donner: 

  • Gefährdete Bereiche wie z. B. das Fußballfeld müssen schnellstens verlassen werden. 
  • 30 Sekunden oder weniger zwischen Blitz und Donner: Ein Blitzeinschlag kann unmittelbar auftreten – Lebensgefahr

Wurde 30 Minuten lang kein Donner mehr wahrgenommen, kann davon ausgegangen werden, dass das Gewitter vorüber ist. Die Personen können dann die Schutzbereiche verlassen und der Spielbetrieb kann wieder aufgenommen werden. 

Wenn ein Gewitter aufzieht oder naht, sollte der Aufenthalt im Freien grundsätzlich vermieden werden und das Spiel oder Training unterbrochen werden.

4.8. Platzordnung und -aufsicht, Erste Hilfe

Platzordnung und -aufsicht

Jeder Platzverein hat mindestens zwei Ordner zu stellen:

  • Eintrag der Namen im Spielbericht Online
  • Kennzeichnung durch Signalwesten (ggf. gut und weithin sichtbar). 
  • Die Ordner sind verpflichtet, sich bis spätestens 15 Minuten vor Spielbeginn beim Schiedsrichter unaufgefordert vorzustellen. 
Dies gilt für Verbands- und Verbandspokalspiele der
 Herren              Plicht  
       
 Frauen
 Reserve
 A-Junioren 
 B-Junioren
  ist offensichtlich eine Gefährdung der Sicherheit nicht gegeben,
kann der Schiedsrichter auf eine Gestellung verzichten. Falls sich
Umstände ergeben sollten, die einen Ordnereinsatz erforderlich
machen und der Platzverein nicht in der Lage ist, seiner
Verpflichtung nachzukommen (Reserve, A-,B-Junioren, Frauen),
hat dies der SR im Spielbericht zu melden.
 

Der Gastverein benennt bei Verbands- und Verbandspokalspielen der Herren im Spielbericht Online einen Verantwortlichen namentlich, der erforderlichenfalls dem Platzverein, dem SR oder sonstigen berechtigten Personen als Ansprechpartner zur Verfügung steht.

Erste Hilfe

Der Platzverein ist verpflichtet, bei jedem Spiel eine in Erste Hilfe ausgebildete Person, ausgerüstet mit den erforderlichen Gerätschaften (Sanitätskasten, Trage, Decken, usw.), zu stellen. Eine Kontrolle vor dem Spiel durch den Schiedsrichter ist nicht erforderlich. Falls sich im Verlauf des Spiels ein Sportunfall ereignet und der Platzverein nicht in der Lage ist, seiner Verpflichtung nachzukommen, hat dies der Schiedsrichter im Spielbericht zu melden.

5. Mannschaftsarten, Spielregeln

Ein Verein kann für die Austragung der Heimspiele seiner Mannschaften die vom wfv zugelassenen und auf dem Meldebogen gemeldeten Spielfelder benutzen. 

Die zur Austragung bestimmten Plätze sind nach den Fußballregeln (bei Kunstrasen-Spielfeldern sind zusätzliche Markierungen möglich) zu zeichnen und nebst den erforderlichen Gerätschaften in nutzungsfähigen Zustand zu setzen. Die Verwendung der Samy-Spielfeldmarkierung ist dort zulässig, wo (vornehmlich Außen-) Linien, abweichend von der üblichen Zeichnung des Normalspielfeldes notwendig sind. Verkleinerte Spielfelder (Kompakt-, Klein- und Minispielfeld) können durch Linien, unterbrochene Linien, Hütchen oder Markierungsband/-teller abgegrenzt werden. Abweichungen von +/– 5 m bei den Torlinien und Seitenlinien sind beim Kompakt- und Kleinspielfeld nicht zu beanstanden. 

Die Tore müssen fest verankert bzw. gegen Umkippen gesichert sein, sonst kein Spielbeginn. Jedes Tor ist während des Spiels nach der Rückseite hin im Umkreis von 5,50 m von jeglichen Sportplatzbesuchern freizuhalten. Zwischen Spielfeldrand und Zuschauerplätzen muss ein angemessener Sicherheitsabstand eingehalten werden. In unmittelbarer Nähe des Spielfeldes dürfen sich keine Gegenstände befinden, an denen sich die Beteiligten verletzen können. 

Bei einer nicht ordnungsgemäßen Platzherrichtung hat der Schiedsrichter den Platzverein auf Mängel hinzuweisen. Falls der Verein nicht bereit ist, diese Mängel abzustellen, ist im Spielbericht zu vermerken, dass der Verein trotz Aufforderung die Beanstandungen nicht behoben hat.

Mindestanzahl Spieler

Bei Spielbeginn müssen von jeder Mannschaft die Mindestanzahl an Spielern (siehe nachfolgende Tabellen) spielbereit auf dem Feld sein. Reduziert sich eine Mannschaft auf weniger als die Mindestzahl an Spielern, wird das Spiel nicht fortgesetzt. Tritt eine Mannschaft nicht an, so hat der andere Verein die Pflicht, 45 Minuten zu warten. Danach ist er berechtigt, das Spiel nicht auszutragen. 

Verwendung von gelben und roten Karten

Wird ein Spieler verwarnt oder endgültig des Feldes verwiesen, so hat der Schiedsrichter bei allen Spielen von Herren-, Frauen-, Senioren-, sowie A-D- Junioren- und A-D-Juniorinnen-Mannschaften dies dem Spieler durch Zeigen einer gelben (Verwarnung) bzw. roten Karte (Feldverweis) zusätzlich bekanntzugeben (auch bei Auswechselspielern). 

Des Feldes verwiesene Spieler dürfen sich nicht in der Technischen Zone aufhalten, bei Spielfeldern mit Abschrankungen haben die Spieler den Innenraum zu verlassen

Feldverweise und Vorsperre/Spielstrafen

Wenn ein Spieler im Aktivenspielbetrieb (Herren-, Frauen-, Senioren-Spielbetrieb) mit der gelb-roten Karte des Feldes verwiesen wird, ist er für den Rest der Spielzeit dieses Spieles gesperrt und unterliegt der Vorsperre. Spielminute und Grund (z.B. Foulspiel, Handspiel, Unsportlichkeit, etc.) sind im Aktivenbereich im Spielbericht zu erfassen

Begeht der Spieler nach Zeigen der gelb-roten Karte einen weiteren Verstoß, der mit einem Feldverweis zu ahnden wäre, so ist das Vergehen lediglich im Spielbericht zusätzlich zu melden. Spielminute und Grund (z. B. Foulspiel, Handspiel, Unsportlichkeit, etc.) sind im Aktivenbereich im Spielbericht zu erfassen. 

Bei einem Feldverweis auf Dauer (rote Karte) ist der Spieler bis zur Entscheidung durch das Sportgericht gesperrt. 

Die Absätze 1 und 2 gelten nicht für den Jugendspielbetrieb; dort wird weiterhin der Feldverweis auf Zeit (generell 5 Minuten) praktiziert. Spielminute und Grund (z.B. Foulspiel, Unsportlichkeit, etc.) sind im Spielbericht zu erfassen.

Spielzeiten

Folgt einem Reservespiel ein Verbandsspiel einer Mannschaft in Konkurrenz, so ist das Reservespiel zum angesetzten Spielbeginn des Verbandsspiels zu beenden. Die für das Reservespiel zur Verfügung stehende Spielzeit soll auf 2 Spielhälften gleich aufgeteilt werden

Ist nach Ablauf der regulären Spielzeit bei Auf-, Abstiegs- Relegations- und Entscheidungsspielen oder im wfv-Pokal (Verband) kein Sieger ermittelt worden, werden diese Spiele verlängert (siehe Tabellen)

  • Herren-, Frauen-Mannschaften 2 x 15 Min 
  • Senioren-Mannschaften 2 x 10 Min 

Zwischen dem Ende eines Spieles und der Spielverlängerung dürfen die Mannschaften das Spielfeld nicht verlassen. Die Verlängerung beginnt nach einer kurzen Pause und erneuter Seitenwahl und wird dann ohne weitere Halbzeitpause fortgesetzt. Bleibt auch die Verlängerung ohne Entscheidung, muss der Sieger durch Elfmeterschießen ermittelt werden (DFB-Fußballregeln: Regel 10 - Bestimmung des Spielausgangs)

Im wfv-Bezirkspokal ist je Bezirk geregelt (siehe Tabelle), ob die Spiele mit oder ohne Verlängerung gespielt werden (dann schließt sich direkt an die reguläre Spielzeit ein Elfmeterschießen an). Beim Endspiel im Bezirkspokal der Herren findet bei unentschiedenem Stand in jedem Fall ein Verlängerung statt.


Spielertausch

Die Anzahl der erlaubten Auswechslungen finden sich in den Daten zu den Spielfeldern. 

Ein ausgewechselter Spieler kann nicht wieder in die Mannschaft aufgenommen werden, es sei denn, es handelt sich um ein

  • Freundschaftsspiel /-turnier
  • Reservespiel
  • Seniorenspiel 
  • Meisterschaftsspiel der Kreisligen C/B (Herren)
  • Meisterschaftsspiel der Kreis- und Bezirksligen (Frauen)
  • Juniorenspiel

Diese Regelung gilt nicht bei Entscheidungs- und Aufstiegsspielen im Rahmen der Relegation. 

Der Schiedsrichter hat vor Beginn der 2. Halbzeit grundsätzlich beide Spielführer zu fragen, ob ausgewechselt wurde und muss die Auswechslungen notieren. Spieler, die während eines Spiels auf Dauer des Feldes verwiesen wurden, dürfen nicht ersetzt werden. 

Grundsätzlich überprüft der Schiedsrichter die Auswechselspieler, bei Spielen mit neutralen SR-Assistenten erfolgt die Überprüfung der Auswechselspieler durch die Assistenten.

Spielminute und ein-/ausgewechselte Spieler sind im Spielbericht zu erfassen. Bei Spielen mit „Rückwechsel“ wird nur die erste Einwechslung vermerkt.

Bei Freundschaftsspielen sind mehr Auswechslungen gestattet, sofern die beteiligten Mannschaften eine Einigung über die maximale Anzahl erzielen und der Schiedsrichter vor Spielbeginn informiert wird. Wird der Schiedsrichter vor Beginn des Freundschaftsspiels nicht informiert oder wurde keine Einigung erzielt, können bis zu 6 Spieler ein- und ausgewechselt werden. 

Bei Turnieren gelten hinsichtlich des Wiedereinwechselns grundsätzlich die Bestimmungen für Freundschaftsspiele. 

5.1. Normalspielfeld

 

Aktive: Herren und Frauen

Hinweise zu Stichtag, Spielzeit, Spielregeln
 Altersbereich      Herren        Frauen 
 Spielzeit    2 x 45 Min.    2 x 45 Min.  
 Spielzeitverlängerung    2 x 15 Min.    2 x 15 Min.  
 Spielform   11 gegen 11   11 gegen 11  
 Mindestanzahl Spieler   7  (6 + Torwart)    7  (6 + Torwart)  
 Auswechslungen (Verbandsspiele, Verbandspokal)    4   4  
 Auswechslungen (Kreisliga B/C, Reserven)    4 beliebig   4 beliebig  
 Ball: Größe / Gewicht    Größe 5 / 410 - 450g    Größe 5 / 410 - 450g  
 Schienbeinschützer    Pflicht     Pflicht  
 Abstand bei Spielfortsetzungen    9,15m    9,15m  
 Disziplinarstrafen    VW, Gelb/Rot, Rot     VW, Gelb/Rot, Rot  
 Torwartzuspiel    nicht erlaubt     nicht erlaubt   



A-Junioren/innen, B-Junior/innen, C-Junior/innen

Hinweise zu Stichtag, Spielzeit, Spielregeln
 Altersbereich      A-Junioren/innen       B-Junioren/innen       C-Junioren/innen 
 Stichtag    01.01.2002    01.01.2004    01.01.2006  
 Spielzeit    2 x 45 Min.    2 x 40 Min.    2 x 35 Min.  
 Spielzeitverlängerung    2 x 15 Min.    2 x 10 Min.    2 x 5 Min.  
 Spielform    11 gegen 11     11 gegen 11     11 gegen 11  
 Mindestanzahl Spieler    7  (6 + Torwart)    7  (6 + Torwart)    7  (6 + Torwart)  
 Auswechslungen (Verband)      4      
 Auswechslungen (Bezirk)    4 beliebig    4 beliebig   4 beliebig  
 Ball: Größe / Gewicht    Größe 5 / 410 - 450g    Größe 5 / 410 - 450g    Größe 5 / 410 - 450g  
 Schienbeinschützer    Pflicht     Pflicht     Pflicht  
 Abstand bei Spielfortsetzungen    9,15m    9,15m    9,15m  
 Disziplinarstrafen    VW, 5 Min. Zeitstrafe, Rot     VW, 5 Min. Zeitstrafe, Rot     VW, 5 Min. Zeitstrafe, Rot  
 Torwartzuspiel    nicht erlaubt     nicht erlaubt     nicht erlaubt   

5.2. Spielfeld Norweger-Modell (Flexmodell)

In den jeweils untersten Spielklassen der Herren (einschl. Reserven) und Frauen im Bezirk kann in Staffeln mit flexiblem Modus („Flexmodell“) gespielt werden; d.h. mit der Möglichkeit von reduzierten Mannschaftsstärken. Die Mannschaften werden mit dem Zusatz „flex" gekennzeichnet. Gilt nicht für Pokalspiele

Treffen Mannschaften mit unterschiedlicher Mannschaftsstärke aufeinander, erfolgt eine Mitteilung über die Mannschaftstärke vor Ort durch die Vereine. Die gemeldete Mannschaftsstärke ist am Spieltag bindend. Erfolgt keine oder keine rechtzeitige Mitteilung, wird im Normalspielbetrieb (11:11) gespielt. 

Die “flex”-Mannschaft kann bei 9er-Mannschaften max. 2 Spieler/innen auswechseln, der Spielgegner vier Spieler/innen. 

Im Jugendbereich können auch Staffeln mit unterschiedlicher Mannschaftsstärke gebildet werden („Norweger Modell“). Treffen Mannschaften mit unterschiedlicher Mannschaftsstärke aufeinander, wird mit der geringeren Mannschaftsstärke gespielt. Die Mannschaftsstärke ist vor Saisonbeginn festzulegen. Eine Änderung ist nur in der Winterpause möglich. 

Die Zahl der Auswechslungen bleibt mit vier Auswechslungen für beide Mannschaften bestehen.

Gespielt wird in der Regel auf dem ‚verkürzten‘ Normalspielfeld (Länge des Spielfeldes: Torraumlinie (5,50 m) bis zur gegenüberliegenden Torraumlinie, Breite des Spielfeldes: Seitenlinien des Normalspielfeldes). Alternativ (auch abhängig von der Größe des Normalspielfeldes) kann auf dem Normalspielfeld gespielt werden oder im Ausnahmefall von Strafraumlinie zu Strafraumlinie. Spielfeldaufbau für Mannschaften im Norwegerspielbetrieb:

  • mit zwei beweglichen Toren, von Torraumlinie zu Torraumlinie
  • mit einem beweglichen Tor, von Torauslinie zur gegenüberliegenden Strafraumlinie.

Die Spielfeldbegrenzungen bzw. Tor- und Strafraummarkierungen können durch Linien, unterbrochene Linien, Hütchen oder Markierungsteller/-band gemacht werden (Mindestkennzeichnung: rote Punkte). 



Spielformen 9 gegen 9 bei A-/B-/C-Junioren/innen. Bei allen anderen Altersklassen gelten die jeweiligen Bestimmungen. Es können auch Staffeln mit unterschiedlicher Mannschaftsstärke gebildet werden ("Norweger Modell"). Treffen Mannschaften mit unterschiedlicher Mannschaftsstärke aufeinander, wird mit der geringeren  Mannschaftsstärke gespielt. Die Mannschaftsstärke ist zu Saisonbeginn festzulegen. Eine Änderung ist nur in der Winterpause möglich.

5.3. Kompaktspielfeld

Zum Spielfeldaufbau: Abweichungen von den Spielfeldmaßen (70m x 55m) von +/- 5m bei den Tor- und Seitenlinien sind zulässig. 

Die Spielfeldbegrenzungen bzw. Tor- und Strafraummarkierungen können durch Linien, unterbrochene Linien, Hütchen oder Markierungsteller/-band gemacht werden (Mindestkennzeichnung: rote Punkte). 



Hinweise zu Stichtag, Spielzeit, Spielregeln
 Altersbereich      B-Junioreninnen       C-Junioren/innen       D-Junioren/innen 
 Stichtag    01.01.2004    01.01.2006    01.01.2008  
 Spielzeit    2 x 40 Min.    2 x 35 Min.    2 x 30 Min.  
 Spielzeitverlängerung    2 x 10 Min.    2 x 5 Min.    2 x 5 Min.  
 Spielform    7 gegen 7   7 gegen 7   9 gegen 9  
 Mindestanzahl Spieler    5  (4 + Torwart)    5  (4 + Torwart)    5  (4 + Torwart)  
 Auswechslungen (Bezirk)    4 beliebig    4 beliebig   beliebig  
 Ball: Größe / Gewicht    Größe 5 / 410 - 450g    Größe 5 / 410 - 450g    Größe 4 od. 5 / 350g  
 Torgröße    7,32 m x 2,44 m     7,32 m x 2,44 m   5 m x 2 m  
Torraum    gleich Strafraum    gleich Strafraum    gleich Strafraum  
 Strafstoßpunkt    11 m     11 m    11m / D-Juniorinnen: 9 m   
 Schienbeinschützer    Pflicht     Pflicht     Pflicht  
 Abstand bei Spielfortsetzungen    9,15m    9,15m    9,15m  
 Disziplinarstrafen    VW, 5 Min. Zeitstrafe, Rot     VW, 5 Min. Zeitstrafe, Rot     VW, 5 Min. Zeitstrafe, Rot  
 Torwartzuspiel    nicht erlaubt     nicht erlaubt     nicht erlaubt   
 Abseits    ja     ja     ja  

5.4. Kleinspielfeld

Abweichungen von den Spielfeldmaßen (70m x 55m) von +/- 5m bei den Tor- und Seitenlinien sind zulässig.

Die Spielfeldbegrenzungen bzw. Tor- und Strafraummarkierungen können durch Linien, unterbrochene Linien, Hütchen oder Markierungsteller/-band gemacht werden (Mindestkennzeichnung: rote Punkte). 



Hinweise zu Stichtag, Spielzeit, Spielregeln
 Altersbereich D-Junioren/innen  E-Junioren/innen 
 Stichtag    01.01.2008    01.01.2010 und jünger  
 Spielzeit    2 x 30 Min.    Einzelspiele 2 x 25 Min,
Gesamtspielzeit pro Tag:
  • Mind. 50 Minuten
  • Max. 100 Minuten pro Mannschaft im Turnier
 
 Spielzeitverlängerung    2 x 5 Min.      
 Spielform    7 gegen 7    7 gegen 7  
 Mindestanzahl Spieler    5  (4 + Torwart)    5  (4 + Torwart)  
 Auswechslungen (Bezirk)     beliebig (aber in Spielunterbrechung)    beliebig (aber in Spielunterbrechung)  
 Ball: Größe / Gewicht    Größe 4 od. 5 / 350g    Größe 4, Gewicht 290-350 g  
 Torgröße    5 m x 2 m    5 m x 2 m  
 Torraum    gleich Strafraum    gleich Strafraum  
 Strafstoßpunkt    9 m    9 m  
 Schienbeinschützer    Pflicht      
 Abstand bei Spielfortsetzungen    7 m    7 m  
 Disziplinarstrafen    VW, 5 Min. Zeitstrafe, Rot (werden auch gezeigt)    VW, 5 Min. Zeitstrafe, Rot (werden auch gezeigt)  
 Torwartzuspiel    nicht erlaubt     erlaubt  
 Abseits    ja    nein  
 Anstoß    Auf dem Mittelpunkt. Direkte Torerzielung möglich    Auf dem Mittelpunkt. Direkte Torerzielung möglich  
 Freistöße    direkt und indirekt    direkt und indirekt  
 Spielerpässe Online    erforderlich      
 Mannschaftsarten    gemischte Mannschaften zugelassen,
sowie reine Mädchenmannschaften
    gemischte Mannschaften zugelassen,
sowie reine Mädchenmannschaften
 
 Abstoß    Ruhender Ball, durch Spieler oder Torwart
mit dem Fuß
   Das Kind im Tor darf den Ball mit Fuß oder Hand wieder ins Spiel bringen.
Aus einem Abstoß / Abwurf kann direkt, ohne dass ein anderes Kind den Ball berührt hat, kein Tor erzielt werden (indirekter Freistoß auf der gegnerischen Torraumlinie).
Diese Bestimmung gilt auch wenn das Kind im Tor den Ball aus dem Spiel heraus sicher in den Händen hält (Ballkontrolle) (indirekter Freistoß auf der gegnerischen Torraumlinie). Die Vorteilbestimmung findet Anwendung.
 
 Falscher Einwurf    Einwurf gegnerische Mannschaft    Das Kind erhält die Möglichkeit, den Einwurf nach einer Erklärung durch den/die Schiedsrichter/in zu wiederholen.  




6. Spielbericht Online

Im Verbandsgebiet des wfv wird flächendeckend in allen Spielklassen und Altersbereichen der Spielbericht Online eingesetzt. 

Betroffen sind alle Meisterschafts-, Pokal- und Freundschaftsspiele, nicht Turniere. 

Der Heimverein hat die notwendige Hardware mit Internetanschluss in zumutbarer Nähe der Schiedsrichter-Kabine bereitzuhalten. 

Schiedsrichter-(Benutzer)kennung und Passwort 

Die Benutzerkennung jedes Schiedsrichters setzt sich aus seiner Ausweisnummer, ergänzt um den Zusatz „sr“, vor der Nummer, zusammen. Sollte die Benutzerkennung und/oder das Passwort vergessen worden sein, so kann auf der DFBnet-Seite www.dfbnet.org ein neues Passwort unter „Passwort vergessen?“ angefordert werden. Das neu vergebene Passwort wird umgehend an die E-Mailadresse des Schiedsrichters gesendet, welche in den EDV-Stammdaten der SR-Gruppe hinterlegt ist.

Umfangreiche Schulungsunterlagen sowie Videos und ein Anwenderhandbuch sind unter 

Im wfv gelten u. a. folgende Festlegungen 

Sobald die Freigabe der Vereine vorliegt, vergleicht der Schiedsrichter die Spielberechtigungen im DFBnet anhand Spielerpass Online bzw. mit den vorgelegten Legitimationsnachweisen.

Bei einem systembedingten Ausfall ist ebenfalls 45 Minuten vor Spielbeginn der „herkömmliche Papierspielbericht“ von beiden Vereinen auszufüllen. Diesen ergänzt dann der Schiedsrichter mit seinen Angaben und sendet ihn entsprechend zum Staffelleiter. 

Der Spielbericht muss von den Vereinen nicht gesondert unterschrieben oder bestätigt werden (auch nicht nach dem Spiel).

Durchsicht der Spielberechtigungen 

Die Spielerpässe sind in der Passmappe vom Verein in Reihenfolge der Rückennummern aufsteigend einzusortieren (Startformation, danach Auswechselspieler), alternativ eine ausgedruckte Spielberechtigungsliste mit eingetragenen Rückennummern vorzulegen. Der Schiedsrichter vergleicht Spielerpässe/ Spielberechtigungsliste mit Eintragungen im Spielbericht und notiert sich Namen und Rückennummern auf seiner Notizkarte (wie bisher). 

Der SR notiert – wie bisher – Meldungen zu Spielerpässen im Spielbericht. 

Bearbeitung des Spielberichts, Spielergebnismeldung 

Der SR ist verpflichtet, den Spielbericht unmittelbar nach Spielende auszufüllen und innerhalb von 60 min. freizugeben, wenn die EDV vor Ort ist. Wird der Spielbericht am Spielort durch den SR bearbeitet und freigegeben, erfolgt dadurch automatisch die Spielergebnismeldung. 

Nur in Ausnahmefällen (Verletzung SR, Spielabbruch, …) sind die Eingaben spätestens am Tag nach dem Spiel einzupflegen. 

Achtung: In diesem Fall erfolgt keine Spielergebnismeldung durch den Schiedsrichter. Der Heimverein ist darauf hinzuweisen, dass dieser das Spielresultat fristgerecht melden muss (Vermerk im Spielbericht). 

Eingabe Zuschauerzahl, Torschützen 

Die Angabe der Zuschauerzahl durch den SR ist nicht verpflichtend. 

Ebenso brauchen die Torschützen nicht durch den SR eingegeben werden. Die Vereine können die Torschützen eingeben, aber nur dann, wenn dies der SR, nachdem der Spielbericht durch ihn freigegeben wurde, noch nicht selbst vollständig gemacht hat. 

Reiter „Vorkommnisse“ 

zur statistischen Erfassung von Gewaltvorfällen und Diskriminierungsvorfällen bei Amateurspielen 

Das Ausfüllen des Reiters „Vorkommnisse“ erfolgt nach jedem Spiel durch den Schiedsrichter. 

Die 1. Frage „Gibt es eine Meldung zu Gewalthandlungen und/oder Diskriminierungen?“ muss nach jedem Spiel beantwortet werden

  • Nein - die Beantwortung der Folgefragen entfällt weiter mit dem Ausfüllen des Reiters „Torschützen“ 
  • Ja - die Beantwortung der Folgefragen (Ankreuzen) des Reiters „Vorkommnisse“ ist erforderlich 

Die Fragen unter dem Reiter „Vorkommnisse“ werden zu statistischen Zwecken erhoben, befreien nicht von der Anfertigung eines Sonderberichts und stellen keine sportgerichtlichen oder rechtlichen Bewertungen dar. 

Erst nach dem Ausfüllen des Reiters „Vorkommnisse“ kann der Schiedsrichter den Spielbericht freigeben. 

Es sollen erfasst werden: 

Tätlichkeiten (Regel 12), z.B

  • wenn ein Spieler einen Gegner abseits des Balls übermäßig hart oder brutal attackiert, 
  • als Tätlichkeit gelten auch übertriebene Härte oder Gewalt gegen eigene Mitspieler, Zuschauer, Spieloffizielle oder sonstige Personen oder diesen untereinander. Zu Tätlichkeiten kann es auf oder neben dem Spielfeld und bei laufendem oder unterbrochenem Spiel kommen. 
  • Wurfvergehen eines Spielers, Auswechselspielers oder ausgewechselten Spielers bei laufendem Spiel mit übermäßiger Härte mit einem Gegenstand auf einen Gegner oder eine andere Person 

Es brauchen nicht erfasst werden: Grobe Fouls (Regel 12)

6.1. Schiedsrichter-(Benutzer)kennung und Passwort

Die Benutzerkennung jedes Schiedsrichters setzt sich aus seiner Ausweisnummer, ergänzt um den Zusatz „sr“, vor der Nummer, zusammen. Sollte die Benutzerkennung und/oder das Passwort vergessen worden sein, so kann auf der DFBnet-Seite www.dfbnet.org ein neues Passwort unter „Passwort vergessen?“ angefordert werden. Das neu vergebene Passwort wird umgehend an die E-Mailadresse des Schiedsrichters gesendet, welche in den EDV-Stammdaten der SR-Gruppe hinterlegt ist.

Umfangreiche Schulungsunterlagen sowie Videos und ein Anwenderhandbuch sind unter 

Im wfv gelten u. a. folgende Festlegungen 

Sobald die Freigabe der Vereine vorliegt, vergleicht der Schiedsrichter die Spielberechtigungen im DFBnet anhand Spielerpass Online bzw. mit den vorgelegten Legitimationsnachweisen.

Bei einem systembedingten Ausfall ist ebenfalls 45 Minuten vor Spielbeginn der „herkömmliche Papierspielbericht“ von beiden Vereinen auszufüllen. Diesen ergänzt dann der Schiedsrichter mit seinen Angaben und sendet ihn entsprechend zum Staffelleiter. 

Der Spielbericht muss von den Vereinen nicht gesondert unterschrieben oder bestätigt werden (auch nicht nach dem Spiel).

6.2. Durchsicht der Spielberechtigungen

Durchsicht der Spielberechtigungen 

Die Spielerpässe sind in der Passmappe vom Verein in Reihenfolge der Rückennummern aufsteigend einzusortieren (Startformation, danach Auswechselspieler), alternativ eine ausgedruckte Spielberechtigungsliste mit eingetragenen Rückennummern vorzulegen. Der Schiedsrichter vergleicht Spielerpässe/ Spielberechtigungsliste mit Eintragungen im Spielbericht und notiert sich Namen und Rückennummern auf seiner Notizkarte (wie bisher). 

Der SR notiert – wie bisher – Meldungen zu Spielerpässen im Spielbericht. 

6.3. Bearbeitung des Spielberichts, Spielergebnismeldung

Der SR ist verpflichtet, den Spielbericht unmittelbar nach Spielende auszufüllen und innerhalb von 60 min. freizugeben, wenn die EDV vor Ort ist. Wird der Spielbericht am Spielort durch den SR bearbeitet und freigegeben, erfolgt dadurch automatisch die Spielergebnismeldung. 

Nur in Ausnahmefällen (Verletzung SR, Spielabbruch, …) sind die Eingaben spätestens am Tag nach dem Spiel einzupflegen. 

Achtung: In diesem Fall erfolgt keine Spielergebnismeldung durch den Schiedsrichter. Der Heimverein ist darauf hinzuweisen, dass dieser das Spielresultat fristgerecht melden muss (Vermerk im Spielbericht). 

6.4. Eingabe Zuschauerzahl, Torschützen

Die Angabe der Zuschauerzahl durch den SR ist nicht verpflichtend. 

Ebenso brauchen die Torschützen nicht durch den SR eingegeben werden. Die Vereine können die Torschützen eingeben, aber nur dann, wenn dies der SR, nachdem der Spielbericht durch ihn freigegeben wurde, noch nicht selbst vollständig gemacht hat. 

6.5. Reiter „Vorkommnisse“

 Statistische Erfassung von Gewaltvorfällen und Diskriminierungsvorfällen bei Amateurspielen 

Das Ausfüllen des Reiters „Vorkommnisse“ erfolgt nach jedem Spiel durch den Schiedsrichter. 

Die 1. Frage „Gibt es eine Meldung zu Gewalthandlungen und/oder Diskriminierungen?“ muss nach jedem Spiel beantwortet werden

  • Nein - die Beantwortung der Folgefragen entfällt weiter mit dem Ausfüllen des Reiters „Torschützen“ 
  • Ja - die Beantwortung der Folgefragen (Ankreuzen) des Reiters „Vorkommnisse“ ist erforderlich 

Die Fragen unter dem Reiter „Vorkommnisse“ werden zu statistischen Zwecken erhoben, befreien nicht von der Anfertigung eines Sonderberichts und stellen keine sportgerichtlichen oder rechtlichen Bewertungen dar. 

Erst nach dem Ausfüllen des Reiters „Vorkommnisse“ kann der Schiedsrichter den Spielbericht freigeben. 

Es sollen erfasst werden: 

Tätlichkeiten (Regel 12), z.B. 

  • wenn ein Spieler einen Gegner abseits des Balls übermäßig hart oder brutal attackiert, 
  • als Tätlichkeit gelten auch übertriebene Härte oder Gewalt gegen eigene Mitspieler, Zuschauer, Spieloffizielle oder sonstige Personen oder diesen untereinander. Zu Tätlichkeiten kann es auf oder neben dem Spielfeld und bei laufendem oder unterbrochenem Spiel kommen. 
  • Wurfvergehen eines Spielers, Auswechselspielers oder ausgewechselten Spielers bei laufendem Spiel mit übermäßiger Härte mit einem Gegenstand auf einen Gegner oder eine andere Person 

Es brauchen nicht erfasst werden: Grobe Fouls (Regel 12)