Schiedsrichter-Merkblatt Saison 2021/2022

4. Spielfelder und Bespielbarkeit

4.1. Spielfelder

Ein Verein kann für die Austragung der Heimspiele seiner Mannschaften die vom wfv zugelassenen und auf dem Meldebogen gemeldeten Spielfelder benutzen. 

Die zur Austragung bestimmten Plätze sind nach den Fußballregeln (bei Kunstrasen-Spielfeldern sind zusätzliche Markierungen möglich) zu zeichnen und nebst den erforderlichen Gerätschaften in nutzungsfähigen Zustand zu setzen. Die Verwendung der Samy-Spielfeldmarkierung ist dort zulässig, wo (vornehmlich Außen-) Linien, abweichend von der üblichen Zeichnung des Normalspielfeldes notwendig sind. Verkleinerte Spielfelder (Kompakt-, Klein- und Minispielfeld) können durch Linien, unterbrochene Linien, Hütchen oder Markierungsband/-teller abgegrenzt werden. Abweichungen von +/– 5 m bei den Torlinien und Seitenlinien sind beim Kompakt- und Kleinspielfeld nicht zu beanstanden. 

Die Tore müssen fest verankert bzw. gegen Umkippen gesichert sein, sonst kein Spielbeginn. Jedes Tor ist während des Spiels nach der Rückseite hin im Umkreis von 5,50 m von jeglichen Sportplatzbesuchern freizuhalten. Zwischen Spielfeldrand und Zuschauerplätzen muss ein angemessener Sicherheitsabstand eingehalten werden. In unmittelbarer Nähe des Spielfeldes dürfen sich keine Gegenstände befinden, an denen sich die Beteiligten verletzen können. 

Bei einer nicht ordnungsgemäßen Platzherrichtung hat der Schiedsrichter den Platzverein auf Mängel hinzuweisen. Falls der Verein nicht bereit ist, diese Mängel abzustellen, ist im Spielbericht zu vermerken, dass der Verein trotz Aufforderung die Beanstandungen nicht behoben hat.

Normalspielfeld

Spielfelder Norweger-Modell (Flexmodell)

Gespielt wird in der Regel auf dem ‚verkürzten‘ Normalspielfeld (Länge des Spielfeldes: Torraumlinie (5,50 m) bis zur gegenüberliegenden Torraumlinie, Breite des Spielfeldes: Seitenlinien des Normalspielfeldes). Alternativ (auch abhängig von der Größe des Normalspielfeldes) kann auf dem Normalspielfeld gespielt werden oder im Ausnahmefall von Strafraumlinie zu Strafraumlinie. Spielfeldaufbau für Mannschaften im Norwegerspielbetrieb:

  • mit zwei beweglichen Toren, von Torraumlinie zu Torraumlinie
  • mit einem beweglichen Tor, von Torauslinie zur gegenüberliegenden Strafraumlinie.

Die Spielfeldbegrenzungen bzw. Tor- und Strafraummarkierungen können durch Linien, unterbrochene Linien, Hütchen oder Markierungsteller/-band gemacht werden (rote Punkte: Mindestkennzeichnung).  Abweichungen von den Spielfeldmaßen (70m x 55m) von +/- 5m bei den Tor- und Seitenlinien sind zulässig.



Kompaktspielfelder

Die Spielfeldbegrenzungen bzw. Tor- und Strafraummarkierungen können durch Linien, unterbrochene Linien, Hütchen oder Markierungsteller/-band gemacht werden (rote Punkte: Mindestkennzeichnung).  Abweichungen von den Spielfeldmaßen (70m x 55m) von +/- 5m bei den Tor- und Seitenlinien sind zulässig.





Kleinspielfelder
Die Spielfeldbegrenzungen bzw. Tor- und Strafraummarkierungen können durch Linien, unterbrochene Linien, Hütchen oder Markierungsteller/-band gemacht werden (rote Punkte: Mindestkennzeichnung). Abweichungen von den Spielfeldmaßen (70m x 55m) von +/- 5m bei den Tor- und Seitenlinien sind zulässig.